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Systemische Begleitung – Einzel, Paar & Aufstellung

Ich arbeite analytisch und zugleich respektvoll. Meine Arbeit entsteht in einem klar definierten Rahmen durch den systemischen Blick, der den einzelnen Menschen nicht isoliert, sondern in seinem sozialen und familiären Kontext sieht.

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Sitzungsdauer je nach Format: 60–120 Minuten
Online oder in meinem Praxisraum.​

Ich unterliege der Schweigepflicht.

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​Neu-Klienten erhalten ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch (15 Minuten). 

​Inmitten der Schwierigkeit

​

liegt die Möglichkeit.

Albert Einstein

Einzel

Baum mit orangefarbenen Blättern

Was?

Fokussierte Arbeit an strukturellen Zusammenhängen und Problemen, die oft nicht isoliert entstehen, sondern in einem Beziehungsgefüge. 

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Wozu?

Sowohl für tiefgreifende Weiterentwicklung als auch kurzfristige Klärung, um festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und alternative Lösungen zu entwickeln. 

Mögliche Themen:

  • Trennung und Tod

  • Entscheidungsfindung

  • Beziehungsmuster

  • beruflicher Druck

  • zwischenmenschliche Konflikte

  • intrapsychische Konflikte

  • Transgenerationales

  • Unruhe, Überforderung

  • Alltagsbewältigung

  • Ängste, emotionale Nähe

  • Selbstwert

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Wie?

Lösungsorientierung, die ressourcenstärkend davon ausgeht, dass Klienten die Experten ihres eigenen Lebens sind. Die Rolle des Therapeuten ist, durch passende Fragen und Methoden zu unterstützen – nicht, Lösungen vorzugeben.

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Paar

Spiegelung verschneiter Bäume

Was?

Begleitung bei akuten oder wiederkehrenden Beziehungsthemen. Es geht nicht um Recht und Schuld, sondern um gegenseitiges Verständnis und Beziehungsgestaltung.

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Wozu?

Um musterhafte Konflikte offenzulegen, Missverständnisse zu klären, mehr Nähe und Verständnis füreinander zu entwickeln oder die Trennung einfühlsam zu begleiten.​

Mögliche Themen: 

  • Kommunikationsprobleme

  • Vertrauensprobleme und Verletzungen

  • Sexualität und Intimität

  • Bindungsstörungen, Nähe und Distanz

  • Lebensziele

  • Rollenfindung als Eltern

  • gegenseitige Erwartungen

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Wie?

Im ersten Gespräch werden Konflikte und Ziele erörtert, dann erfolgt eine Untersuchung jener Beziehungs- und Kommunikationsmuster, die Probleme aufrechterhalten. Kommunikationsübungen und Fragen zur Perspektivübernahme helfen bei der Zielerreichung. 

Das 120-Minuten-Setting bietet Raum für vertiefte, strukturierte Arbeit.

Aufstellung

Birkenwald

Was?

Intensive systemische Methode, mit der innere oder zwischenmenschliche Dynamiken sichtbar gemacht werden.

 

Wozu?

Es werden unbewusste familiäre oder persönliche Muster, Loyalitäten oder Spannungen erkennbar. Es geht um Strukturklärung im System und Perspektivwechsel, der rational schwer zugänglich ist. Ziel ist ein tiefes inneres Verstehen.

Mögliche Themen:

  • festgefahrene Konflikte und Familienrollen

  • wiederkehrende Beziehungsmuster

  • innere Ambivalenzen

  • Entscheidungsprozesse

  • emotionale Verstrickungen

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Wie?

Personen, Gefühle, Anteile oder Themen werden stellvertretend im Raum positioniert und zueinander in Beziehung gesetzt.​​

In einer Einzelsitzung (120 Minuten) arbeiten wir strukturiert und fokussiert: Anliegenklärung, Einordnung, räumliche Aufstellung mit symbolischen Repräsentanzen (Stellvertretern/Gegenständen/ Bodenankern), gemeinsame Auswertung, konkrete Schritte für Ihren Alltag.

Spatzen auf Frost

Methoden

Ego-States: Die Ego-State-Arbeit geht davon aus, dass verschiedene innere Persönlichkeitsanteile – sogenannte „Ich-Zustände“ – im Menschen aktiv sind. Der Klient lernt, diese Anteile zu identifizieren, zu benennen und in einen inneren Dialog zu bringen, um emotionale Stabilität und Selbstregulation zu fördern.​

Narrative Arbeit: Die narrative Arbeit betrachtet die persönliche Lebensgeschichte als veränderbar und entwicklungsfähig. Der Klient wird eingeladen, problemfokussierte Erzählungen zu hinterfragen und alternative, ressourcenorientierte Sichtweisen auf die eigene Biografie zu entwickeln.​

Emotionsfokussierte Arbeit: Im Zentrum steht das bewusste Erleben und Verstehen von Emotionen. Der Klient wird darin unterstützt, emotionale Reaktionen besser einzuordnen und eigene Gefühle als Orientierungshilfe und Ressource zu nutzen.​

Traumasensible Arbeit: Diese Herangehensweise berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse von Klienten mit traumatischen Erfahrungen. Ziel ist es, Sicherheit, Selbstwahrnehmung und Stabilisierung zu fördern, ohne das Erlebte zu überfordern oder zu retraumatisieren. Traumasensible Arbeit versteht sich als Begleitung, nicht als Behandlung, wie dies Traumatherapien leisten können.​

Familienaufstellung: In einer systemischen Aufstellung werden Beziehungen und Dynamiken innerhalb des Familiensystems sichtbar gemacht – häufig mit Hilfe von Symbolen, Figuren oder Stellvertretern. Der Klient erhält dadurch neue Einsichten in familiäre Muster und kann innere Ordnungen neu erleben und ordnen.​

Adult Attachment Interview (AAI): Das AAI ist ein diagnostisches Instrument zur Erfassung von Bindungserfahrungen und -mustern im Erwachsenenalter. Es unterstützt dabei, unbewusste Beziehungsmuster zu erkennen, die häufig aus frühen Bindungserfahrungen resultieren.

​Skulpturarbeit: Die Skulpturarbeit macht Beziehungsstrukturen, Rollenverteilungen oder emotionale Abstände zwischen Personen räumlich sichtbar – z. B. durch Körperhaltungen, Figuren oder Stühle. Der Klient kann dadurch Dynamiken „von außen“ betrachten und neue Perspektiven entwickeln.​

Genogramm: Ein Genogramm ist ein erweitertes Familienstammbaum-Modell, das Beziehungen, Konflikte, Rollen und wiederkehrende Muster über mehrere Generationen hinweg darstellt. Es hilft dem Klienten, familiäre Kontexte besser zu verstehen und daraus gewonnene Erkenntnisse zu nutzen.
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Organigramm: Ein Organigramm wird verwendet, um Strukturen und Rollen innerhalb von Organisationen, Teams oder Familiensystemen grafisch darzustellen. Es ermöglicht dem Klienten, Hierarchien und Kommunikationswege zu reflektieren und ggf. neu zu ordnen.​

Time-Line-Arbeit: Bei dieser Methode wird die persönliche Lebensgeschichte entlang einer Zeitlinie visualisiert – mit Schwerpunkt auf Schlüsselerlebnissen, Ressourcen und Entwicklungsschritten. Der Klient erhält einen strukturierten Überblick über prägende Erfahrungen und mögliche Wendepunkte.​

Aufstellungsfiguren: Mit Hilfe von Figuren oder Symbolen können Beziehungen und innere Bilder räumlich dargestellt werden. Der Klient erlebt dadurch emotionale Zusammenhänge konkret und erhält oft unmittelbare Impulse für Veränderung.

 

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